AKTUELLE INFORMATIONEN

Aufgrund behördlicher Vorgaben, schließen unsere Autohäuser teilweise ab dem 14. Dezember 2020 ihre Verkaufsräume. Die Werkstätten bleiben bis auf Weiteres geöffnet. Weitere und immer aktuelle Details finden Sie auf unseren Händlerwebseiten.

Ein Monat? 1204 verkaufte Autos!

03.11.2020: Wie unterscheidet sich eigentlich ein Flottenverkäufer vom Verkäufer im Einzelkundenbereich? Und wie wichtig ist die Elektromobilität für die Fuhrpark- und Großkundenbranche wirklich? Zwölf Fragen an Vertriebsleiter Holger Laur.

ID.3 - Stromverbrauch in kWh/100 km: 15,4–14,5 (kombiniert); CO₂-Emission in g/km: 0; Effizienzklasse: A+.*

12 Fragen an Holger Lauer, Leiter Großkundenabteilung der MAHAG GmbH

Seit vielen Jahren treibt der Volkswagen Konzern die Elektromobilität voran. Spätestens durch das German Fleet Forum im Oktober 2020, der ersten Veranstaltung für die Fuhrpark- und Großkundenbranche Deutschlands, wurde klar: Auch für den Fuhrpark-Sektor ist eine elektrische Flotte eine attraktive Alternative. Das Event lieferte inspirierende Diskussionsrunden und einen regen Erfahrungsaustausch. Ein Mann, der an dieser Stelle besonders gut mitreden kann, ist Holger Laur, Leiter der Großkundenabteilung der MAHAG GmbH in München. Diese gehört seit 2010 zur VGRD GmbH.

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Das Flottengeschäft - die Basics

Herr Laur, was genau ist Ihr Job? 

Holger Laur: Ich bin Leiter der Großkundenabteilung der MAHAG GmbH in München.

Wie viele Autos haben Sie im letzten Monat verkauft?

Holger Laur: 1204.

Wow, das ist eine ganze Menge! Wer sind Ihre Kunden?

Holger Laur: Es gibt sehr viele verschiedene Formen von Flotten. Es kann sich um klassische Außendienstfahrzeuge handeln, Dienstwagen aber auch Behörden gehören zu unseren Kunden.

Was ist der Unterschied zum Geschäft eines klassischen Vertriebsleiters, in wie weit ist ihr Business anders? 

Holger Laur: Der Hauptunterschied liegt in der Kundengruppe und deren speziellen Bedürfnissen. 

Unsere Kunden sind Firmen. Ich muss nicht den einen Privatkunden überzeugen, der am Ende den Vertrag unterschreibt. Ich komme ins Gespräch mit Top-Entscheidern wie Unternehmensvorständen oder Geschäftsführern. Gleichzeitig müssen Fuhrparkleiter und Dienstwagen-Nutzer interessiert sein. Die Ansprache und die Bedürfnisse dieser Gruppen von Menschen sind unterschiedlich. Und das unterscheidet unter anderem das Großkundengeschäft ganz wesentlich vom Einzelkundenbereich, wo man gewöhnlich immer mit dem Entscheider direkt spricht.

Betreuen Sie bei der MAHAG auch das Leasinggeschäft für Großkunden oder ausschließlich den Verkauf an Großkunden? Gibt es bei Verkauf und Leasing Unterschiede in Sachen „Flotten-Verkäufe“?

Holger Laur: Im Großkundengeschäft sprechen wir fast ausschließlich über Leasing – der Anteil liegt dabei über 90 Prozent. Etwas andere Abläufe haben wir lediglich bei VW Leasing und neutralen Leasinggesellschaften.

Die Fuhrparkbranche und die Elektromobilität

Fahren Sie selbst ein E-Auto? Wenn ja: welches und warum?

Holger Laur: Ich fahre einen Audi E-Tron, also ein vollelektrisches Fahrzeug. Ich wollte auch im Selbstversuch herausfinden, ob schon heute ein vollelektrisches Fahrzeug alltagstauglich ist. Und mein Urteil ist eindeutig: Ja, ist es. 

Der Kauf eines E-Autos ist so attraktiv wie noch nie. Es gibt massive staatliche Förderungen und die Hersteller legen noch einen drauf. Spüren Sie ein steigendes Interesse?

Holger Laur: Wir können einen deutlichen Anstieg bei Hybriden und E-Fahrzeugen feststellen und wir gehen fest davon aus, dass dieser Trend sich in Zukunft noch deutlich verstärken wird.

Was sind aus Ihrer Sicht Faktoren, die E-Autos für Ihre Kunden interessanter als einen Benziner oder Diesel machen?

Holger Laur: Ich denke es zählen verschiedene Aspekte. Als erstes ist sicherlich der Umweltaspekt zu nennen aber auch der geldwerte Vorteil und/oder die Preisvorteile sind nicht außer Acht zu lassen.

Verändert E-Mobilität das Flottengeschäft und wenn ja, wie?

Holger Laur: Sicherlich verändert die E-Mobilität auch das Flottengeschäft. Ein gutes Beispiel ist der Beratungsumfang. Kunden benötigen nun auch Beratung bezüglich einer Ladeinfrastruktur und anderen Themen, die im Rahmen der E-Mobilität aufkommen.

Vertriebsleiter: Ein Job mit hoher Geschwindigkeit

Wie sieht Ihr Alltag aus?

Holger Laur: Ein Großteil meines Arbeitsalltages nimmt die Koordination der einzelnen Abteilungsbereiche, Marketing-Aktivitäten und ganz wichtig die Kommunikation mit meinen Mitarbeitern ein.

Was lieben Sie am Vertrieb – ganz persönlich? Und was mögen Sie gar nicht? 

Holger Laur: Ich liebe am Vertrieb die Arbeit mit vielen verschiedenen, spannenden Menschen und die hohe Geschwindigkeit in unserem Bereich. Was ich nicht mag? Da fällt mir spontan nicht wirklich etwas ein.

Wie lang arbeiten Sie schon in diesem Beruf und würden Sie diesen Job nochmal wählen?

Holger Laur: Seit 28 Jahren arbeite ich im Autohandel und davon seit 20 Jahren in verschiedenen Führungspositionen. Ja, ich würde wieder so wählen.


Weitere spannende Infos über das Großkundengeschäft und das German Fleet Forum finden Sie hier.


* Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2- Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie hier: www.volkswagen.de/wltp, www.audi.de/wltp, www.porsche.com/wltp, www.skoda-auto.de/unternehmen/wltp, und www.seat.de/ueber-seat/wltp-standard.html.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch,, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen. Weitere Informationen zum Kraftstoffverbrauch: http://www.dat.de/co2