Ready to race: Womit der HyRacer bei jungen Autofans punktet

16.09.2020: Kann ein Golf die Herzen junger Menschen schneller schlagen lassen? Kann er!
Die Highlights des GTE HyRACER – gebaut von den Auszubildenden der Volkswagen Group Retail Deutschland.

  • GTE HyRacer Display
  • GTE HyRacer Sitze
  • GTE HyRacer Kofferraum und Elektroroller
  • GTE HyRacer Innenverkleidung

Das Fahrzeug wird in Deutschland nicht zum Verkauf angeboten.

 

Die Schlagzeilen haben ihren Namen verdient: „Augenschmaus in der Autostadt“, „Außen hui und innen ebenso“ und „Racer mit Straßenzulassung“ sind nur drei aus vielen deftigen Überschriften, mit denen Automagazine, Zeitungen und Webseiten die Premiere des HyRACER feierten. Ein großer Erfolg für das Showcar mit Straßenzulassung, dass mehr als ein Dutzend Auszubildende der Volkswagen Group Retail Deutschland in mehreren Monaten aufgebaut hatten.

Design, Rennsport und Effizienz: die Highlights

In dieser Zeit flossen nicht nur unzählige Arbeitsstunden in den Umbau des Golf GTE, sondern auch dutzende Ideen und viel Liebe selbst zu den kleinsten Detail. Und egal aus welchem Winkel man heute den HyRACER anschaut: dieser Golf ist wirklich anders. „Worüber die meisten jungen Leute staunen, wenn sie den Wagen sehen? Vor allem über den Breitbau, da er sehr selten ist und brachial wirkt. Im Gegensatz zum Serienfahrzeug macht er einen riesen Unterschied“, erklärt Nico Thiel. Thiel ist einer der 13 Auszubildenden, die das Fahrzeug entwarfen und umbauten. Und seine Azubi-Kollegin Carmen Härter ergänzt: „Da kommt oft die Frage: ‚Wie? Der hat tatsächlich eine Zulassung?‘“ Konstantinos Tsigaloglou hat genau beobachtet, wie Menschen auf das Showcar reagieren: „Nachdem der HyRACER auf den ersten Blick überwältigt, entdeckt man auf den zweiten Blick die vielen kleinen Details, die eine handwerkliche Herausforderung waren. Und zu guter Letzt staunen viele junge Leute, wenn sie erfahren, dass es sich bei unserem HyRACER um ein Hybrid-Auto handelt.“ Und Antonia Binda, ebenfalls Teil des Wörthersee-Teams, fasst zusammen: „Allgemein gesagt: Es das Komplettpaket aus Design, Rennsport und Effizienz, das begeistert.“

Corona-Pandemie vs. Wörthersee-Projekt  

Eigentlich war es der 21. Mai 2020, der in den Kalendern aller Mitglieder des Projekts fett angekreuzt war. An diesem Tag sollte im österreichischen Reifnitz das 39. Wörthersee GTI Fantreffen stattfinden. Traditionell werden dort auf großer Bühne am Ufer des Wörthersees vor tausenden von Fans Weltneuheiten präsentiert – und dieses Jahr sollte dort der GTE HyRACER der VGRD seine Premiere feiern. Deshalb wird der GTE HyRACER auch als das „Wörthersee-Projekt“ bezeichnet. Doch dann kam alles ganz anders: die Corona-Pandemie brach aus. Seine Premiere feierte das Showcar deshalb erst am 18.August in der Autostadt in Wolfsburg.

Gestartet wurde das Projekt schon Mitte 2019. Damals konnten sich VGRD-Azubis aus ganz Deutschland für das Wörthersee-Projekt bewerben. Schließlich setzten sich 13 Auszubildende durch, die das Wörthersee Fahrzeug umbauen sollten. Im September 2019 startete die Mission.

Eine große Herausforderung: Wie können wir als Team zusammenwachsen und einen positiven Spirit schaffen, damit wir auch über mehrere Monate motiviert bleiben? Die Lösung: Zum Auftakt ging es für ein Wochenende zur Golf TCR Rennserie an den Sachsenring. Hier konnten sich die rennsportbegeisterten Azubis kennenlernen, erste Ideen austauschen und sich von der guten Atmosphäre anstecken lassen.

Wenige Wochen später gab es das erste Arbeitstreffen in Leipzig: Noch unter den positiven Eindrücken des Sachsenrings war dem Team schnell klar, dass der Golf TCR als Vorbild für den Umbau dienen sollte. Die ersten Ideen lieferten nun ein konkretes Fahrzeugkonzept und das weitere Vorgehen für den Umbau wurde festgelegt. Als Umbauobjekt stand dem Team ein serienreifer Golf VII GTE zur Verfügung.

Für Lukas Bender, Auszubildender zum Automobilkaufmann im 3. Lehrjahr bei der Volkswagen Automobile Rhein-Neckar GmbH in Mannheim, stand schon früh fest, dass das eine besondere Zeit werden wird: „Für mich ist dieses Projekt sehr besonders, da ich am Wörthersee bislang immer die Azubis bewundert und bestaunt hatte, die so ein Auto bauen durften. Jetzt selbst als Fan von dem Ganzen ein Teil sein zu dürfen, wirkt fast schon surreal. Jetzt freue ich mich auf die Zeit des Umbaus mit dem gesamten Team.“

Start des Umbaus

Im November 2019 startete die erste Umbauwoche in München. Der GTE wurde auseinandergebaut. Kotflügel und Schürzen runter, Sitze, Rückbank, Armaturenbrett, Türverkleidungen, Teppiche raus, Fahrwerk und Abgasanlage weg. Am Ende der ersten Tage stand nur noch das Gerüst des Golf GTE.

Carmen Härter, Auszubildende zur Automobilkauffrau im 3. Lehrjahr bei der Auto & Service PIA GmbH in Weilheim und eine von drei Frauen im Team, ging mit vollem Tatendrang an das Projekt heran: „Es bedeutet mir sehr viel, an diesem Projekt teilzunehmen. Es stellt mich vor neue Herausforderungen und bringt mir viele neue Erfahrungen. Als gelernte Kfz-Mechatronikerin ist es spannend ein Fahrzeug auf diese Weise umzubauen und zu präsentieren. Es fasziniert mich, wie ein sehr junges Team mit demselben Ziel funktionieren kann.“

In vier weiteren Umbauphasen konnten die Azubis viele Erfahrungen sammeln, sie durften zudem bei Teile-Zulieferern hinter die Kulissen schauen. Das Team befand sich auf einem guten Weg. Zeitlich im Rahmen und mit dem Fortschritt des Umbaus zufrieden.

Schockmoment im März 2020

Mitte März 2020 dann der Schock: Aufgrund der Corona-Beschränkungen wurde das GTI Wörthersee Treffen abgesagt. Für das Team ein starker Dämpfer. Aufatmen konnten sie, als die VGRD Geschäftsführung signalisierte, dass das Azubiprojekt in jedem Fall fertig gestellt wird. Nach Wochen der Unsicherheit ein Lichtblick: Das Team darf sein Fahrzeug auf großer Bühne in der Wolfsburger Autostadt präsentieren!

Fast genau ein Jahr nachdem sich 13 Auszubildende aus den Wirtschaftsräumen Hamburg, Hannover, Berlin, München/Seen und Stuttgart kennengelernt haben und im Laufe der Zeit zu einem echten Team zusammengewachsen sind heißt es: Wolfsburg statt Wörthersee. „Wir sind froh, die Möglichkeit zu haben, unserem Team diese Bühne in der Autostadt zu bieten, um den Fans und der Öffentlichkeit den GTE HyRACER präsentieren zu können“, so Dr. Denis Anic, Leiter Grundsätze und Kommunikation bei der Volkswagen Group Retail Deutschland und Projektleiter des Teams.

Im August 2020, vor den Augen von Jürgen Stackmann, damaliger Vertriebsvorstand der Marke Volkswagen, und Bernd Osterloh, Betriebsratsvorsitzender des Volkswagen Konzerns, sowie weiteren Gästen und Pressevertretern präsentierten die Azubis den GTE HyRACER. Die Reaktionen auf das Auto? Wow! Jürgen Stackmann und Bernd Osterloh waren begeistert von so viel Liebe zum Detail und Enthusiasmus der Azubis, dass noch während der Präsentation die Einladung für das kommende GTI Treffen im Jahr 2021 folgte. Somit bekommt das VGRD Wörthersee-Team letztlich doch noch die Gelegenheit ihren GTE HyRACER den Fans am Wörthersee vorzuführen. Ein Happy End in der Autostadt.


* Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2- Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie hier: www.volkswagen.de/wltp, www.audi.de/wltp, www.porsche.com/wltp, www.skoda-auto.de/unternehmen/wltp, und www.seat.de/ueber-seat/wltp-standard.html.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch,, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen. Weitere Informationen zum Kraftstoffverbrauch: http://www.dat.de/co2